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Besser konzentrieren!

Wie gut schätzen Sie Ihre Fähigkeit ein, sich zu konzentrieren? In einer Welt voller Ablenkungen ist das oft eine Herausforderung. Da klingelt das Telefon, da blinkt das Smartphone und es kommt ein Kollege mit einem Anliegen vorbei. Kaum sind Sie…

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Sicher Unterwegs In Der VUKA-Welt

Stärken Sie Ihre Resilienz

Was mich bei der Resilienz so anspricht, ist, dass jeder für sich herausfinden kann, welche der sieben Faktoren ausreichend vorhanden sind und welche noch gestärkt oder überhaupt einmal beachten werden sollten. Wenn Sie etwa feststellen, dass Ihr Optimismus eher schwach ausgeprägt ist, dafür die Skepsis umso mehr, haben Sie die Möglichkeit, sich im Alltag immer mal wieder zu beobachten und zu entscheiden, ob und wie Sie Ihren Blickwinkel in eine Richtung verändern können, um die Welt etwas freundlicher oder optimistischer zu betrachten. Damit ist keinesfalls ein Zweckoptimismus gemeint! Sondern die alltägliche Betrachtungsweise – sehen Sie eher Chancen und Möglichkeiten, die eine Situation bietet oder sehen Sie nur das, was partout nicht geht? Richten Sie Ihren Fokus auf das, was Ihnen gelingt oder auf das, was schiefgeht? Fast jede Situation lässt sich unter unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. So wie es ja auch kein schlechtes Wetter, sondern die jeweils passende Kleidung für das Wetter gibt.

Resilienz können Sie lernen

Kürzlich erzählte mir ein Teilnehmer aus einem Unternehmen, dass er grundsätzlich nie Zeit hätte, eine Pause zu machen. So nebenbei erfuhr ich im Gespräch, dass er sich oft nicht mehr konzentrieren könne und dann zur Ablenkung – wie automatisch – sein Smartphone hervorholte und die Nachrichten durchging. Wie viele Minuten ginge das dann so? war meine Frage. ‚Hm, na mindestens 10 Minuten, manchmal auch länger.’ Danach kamen wir darüber ins Gespräch, wie Pausen denn zu definieren sind. ‚Wenn Sie etwas komplett Anderes beinhalten als das, was Sie sonst die ganze Zeit tun, ist es ja in Ordnung’, erwiderte ich. ‚Es ist ja doch eine Pause, wenn es denn hilft, sich wieder besser zu konzentrieren.’ Das war aber nicht immer der Fall, denn oft führten die Nachrichten wieder in eine ganz andere Richtung, so dass er mit den Gedanken dann auf einem, wie er es nannte, ‚ganz anderen Planeten landete’.  Ich gab ihm dann die Anregung, dass der Impuls, nach dem Smartphone zu greifen, offenbar ein Signal war, dass es Zeit für eine Abwechslung ist. ‚Das’ meinte er, ‚ist ja ein ganz anderer Blickwinkel!’

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Resilienzfaktor Zukunft und Ziele

Zukunft und Ziele

Wie sieht Ihr Blick in die Zukunft aus?  Haben Sie klare Ziele für die nächsten Wochen, Monate oder gar Jahre? Sind Ihre Gefühle dabei eher gemischt oder sind Sie optimistisch gestimmt? Haben  eine Idee, welche Richtung Sie Ihrem Leben geben wollen? In einer Zeit, in der Veränderungen an der Tagesordnung sind und diese mit Unsicherheiten verbunden sind, ist das leichter gesagt als getan. Ich bin überzeugt, dass es gerade jetzt wichtig ist, sich innerlich immer wieder gut zu stärken. Trotz aller Planung ist es ja oft so, dass die Realität anders verläuft. Gerade die Brüche, das Unvorhergesehene kann Sie stärker machen. Doch oft erkennt man das erst im Nachhinein. Hier kann die Selbstwirksamkeit, übrigens ein wesentlicher Resilienzfaktor, Zuversicht erzeugen: ich vertraue darauf, die Situation zu meistern. Auch wenn ich im Moment vielelicht noch nicht genau weiß, wie ich das hinbekomme.

Unser Gehirn ist ständig damit befasst, das Vergangene und Erlebte auszuwerten, um für Zukunft gewappnet zu sein. Mit einem Ziel vor Augen werden Sie leichter Gelegenheiten, aber auch Hindernisse erkennen können. Nutzen Sie diese praktischen Mechanismen Ihres Gehirns und werfen Sie einen bewussten Blick auf die elementaren Lebensbereiche. Hier einige Anregungen dazu, um das Erreichte wahrzunehmen und sich für die Zukunft auszurichten.

Beruf und Arbeitsplatz

Wie sieht es mit Ihrem Arbeitsplatz oder Ihrer aktuellen Tätigkeit aus? Was haben Sie an Fähigkeiten und Kompetenzen erreicht? Welche Stärken wollen Sie weiter entwickeln? Sehen Sie sich auch in 6 Monaten oder 3 Jahren noch dort, wo sie heute sind?

Gesundheit

Wie gut achten Sie auf Ihre Gesundheit, was tun Sie für Ihren Körper? Ernährung, Bewegung und Schlafqualität sind 3 wesentliche Säulen. Wenn Sie so weitermachen wie bisher, wird sich das positiv auf Ihre Gesundheit auswirken? Oder gibt es einen Bereich, an dem Sie etwas verändern wollen? Vielleicht sagen Sie auch: „Es ist schon höchste Zeit dazu!“ Was könnten Sie in den nächsten 30 Tagen als erstes angehen?

Familie, Freunde und Kollegen

Wie stabil und wohltuend erleben Sie Ihr Netzwerk ? Dazu gehört die Familie, Freunde, Kollegen und Bekannte. Fühlen Sie sich wohl oder vermissen Sie etwas? Was ist Ihnen zu viel geworden? Gibt es einen Aspekt, den Sie in den nächsten 6 Monaten verändern wollen?

Sicherheitsbedürfnis

Wie sicher fühlen Sie sich in materieller Hinsicht? Was ist Ihnen wichtig, was haben Sie schon erreicht? Wo, in welchen Bereichen fehlt Ihnen etwas? Wo sehen sie sich idealerweise in 5 oder 10 oder 20 Jahren?

Zufriedenheit und Sinn

Wie viel Sinn oder Zufriedenheit erleben Sie in dem, was Sie tagtäglich tun? Dabei ist es egal, ob Sie beruflich oder im privaten Bereich etwas für Sie Sinnvolles tun. Was wollen Sie in den nächsten 25 Wochen weiter anpacken oder ganz neu gestalten?

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Unterstützung Beim Bergsteigen

Resilienzfaktor Netzwerke

Wie viele Freunde haben Sie denn so? 653, das ist ja schon was oder sind es nur 278? Keine Bange, hier geht es nicht um die Anzahl Ihrer Freunde, wie sie bei Facebook, Twitter & Co gelistet sind, sondern um das „analoge“ Leben. Natürlich sind Sie mit vielen Freunden und Kollegen auch digital verbunden. Aber was tun Sie, wenn Sie Sorgen haben? Wenn Sie nur noch das Problem sehen, aber keinen blassen Schimmer haben, wie Sie den Konflikt mit dem Kollegen klären sollen? Wer ist dann für Sie da? Wem können Sie vorbehaltlos vertrauen, wer ist ehrlich zu Ihnen und wer nimmt sich die Zeit, Ihnen zuzuhören? Wer lässt sich auf Sie ein und versteht Sie mit all Ihren Gefühlen und Widersprüchlichkeiten, die nun mal einen Menschen ausmachen? Wem können und wollen Sie sich so zeigen?

Wozu brauchen Sie Netzwerke?

Menschen zu haben, die da sind und die Sie unterstützen und umgekehrt genauso, das ist ein starker Faktor in der Resilienz. Gemeinsam können wir mehr aushalten oder bewegen als wenn wir alleine sind. Und das macht Netzwerke auch aus.

Netzwerke gab es schon immer und wir alle haben eins, beginnend beim Partner/in, der Familie, den Freunden und Bekannten bis hin zu Nachbarn, Kollegen und Sportsfreunden. Dieses Netzwerk ist idealerweise von Freundschaft und Sympathie oder von Respekt und Wertschätzung geprägt.

Im beruflichen Umfeld sind es Kollegen, mit denen Sie sich besprechen oder mit denen Sie bestimmte Themen diskutieren können. Berufsverbände, online und offline sind ein Teil Ihres Netzwerks, aber auch Ärzte, Fitnesstrainer, Physiotherapeuten oder Frisöre. Berater und Coaches können ebenso dazugehören. Es sind Menschen, denen Sie sich in bestimmten Fragen anvertrauen, um Ihren eigenen Blickwinkel zu erweitern.

Unterstützung stärkt Sie nach innen

Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen, jeder ist auf andere Menschen angewiesen. Es ist ein tiefes Bedürfnis, zu einer Gruppe oder Gemeinschaft dazuzugehören, nach Vertrauen, nach Aufgehoben-sein und Unterstützung.

Deswegen stärken Netzwerke die innere Stabilität. Von daher lohnt es sich, das eigene Netzwerk einmal etwas genauer zu betrachten. Oder wie wäre es, wenn Sie sich Ihr ideales Netzwerk ausmalen würden? Das gibt Ihnen schon mal Anhaltspunkte, was eventuell momentan in Ihrem Netzwerk zu kurz kommt.

Checken Sie Ihr Netzwerk

  • Welche Netzwerke haben Sie, privat und beruflich?
  • Was ist Ihnen bei Freundschaften besonders wichtig?
  • Wer hat Zeit für Sie und hört Ihnen vorbehaltlos zu?
  • Wem hören Sie vorbehaltlos zu, wo hören Sie weg?
  • Auf wen können Sie in Ihrem beruflichen Netzwerk zählen?

Idealerweise hat ein Netzwerk eine gute Balance zwischen Geben und Nehmen.

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